Sonntag, 4. Januar 2015

Demons & Inspirations

Liebe Leserinnen,

ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gekommen? Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück, Gesundheit und Erfolg für 2015.

Kennt ihr das? Ihr habt euch etwas fest vorgenommen, doch ihr schiebt es immer wieder vor euch her. Es gibt gefühlt immer etwas zu putzen, sei es staubzusaugen, staubwischen oder bügeln. Außerdem lassen sich im Internet auch immer schöne Dinge recherchieren und dann kommt noch die Lieblingsserie oder ein Anruf einer guten Freundin- und schwupps, ist der Tag schon wieder um.



Ein Blick in meine Remember the milk-App verrät, dass ich die App eigentlich so gut wie nie nutze und meine To Do's aus Oktober immer noch nicht umgesetzt habe. Generell finde ich die App ja gut, nur leider bringt sie bei mir nichts. Diesen Post hätte ich wahrscheinlich auch "Mein Hang zur Prokastination" nennen können. Wieso mache ich es mir so schwer, selbstgesetzte Ziele umzusetzen?
Ich habe mir fest vorgenommen, mir in der nächsten Woche einen kleinen Taschenkalender zu kaufen und mir all die Dinge aufzuschreiben, die ich in der nächsten Zeit erledigen möchte und versuche mir dabei einen realistischen Zeitrahmen zu setzen. Ohne feste Timelines bin ich völlig verloren. Welche Strategien habt ihr? Schafft ihr es, Dinge pünktlich umzusetzen oder stresst euch auch das Geschirr, welches sich in der Spüle stapelt?

Ich befürchte, dass ich in punkto Sauberkeit in der Wohnung einfach etwas gelassener werden muss. Die Welt geht nicht unter, wenn ein paar Krümel oder Staub auf dem Boden liegen. Auch muss ich nicht zwangsläufig den totalen Überblick über alle Neuigkeiten aus der Welt haben. Vielleicht bin ich in Zukunft öfter mal offline und habe dadurch mehr Zeit für andere Dinge. Es ist seltsam, wie selbstverständlich es für uns geworden, ständig und überall online und telefonisch erreichbar zu sein. Ich erinnere mich nämlich noch an meine frühe Jugend, in der dies noch nicht so war. Das erste Handy habe ich mir mit 18 Jahren gekauft. In der heutigen Zeit, in der schon jedes Grundschulkind ein Handy besitzt, um für die Eltern jederzeit greifbar zu sein und auf dem Pausenhof seinen Status damit zu demonstrieren, völlig undenkbar. Trotzdem hatte ich ein soziales Leben, war viel unterwegs und hatte genügend Freizeitbeschäftigungen. Aber ich schweife schon wieder ab :-)

Wer übrigens wissen möchte, ob er oder sie von der Aufschieberitis, in Fachkreisen auch Prokastination genannt, betroffen ist, findet hier einen ausführlichen Selbsttest der Uni Münster. 

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche!

Alles Liebe,

Mo

[Musik im Hintergrund: "Another cup of coffee" von Mike & the Mechanics]


Dear readers,

I hope you celebrated the new year? I wish a lot of happiness, health and success for 2015!

Do you know this situation? You have certain assignments, but somehow you always postpone them. I have the feeling that I always have to clean up something, vacuuming, dusting or ironing. Then you can always be busy with looking up things online, watching your favorite series or get a call from a good friend of yours- and the day is over again. 

When I take a glimpse inside my Remember my milk -App, I get remindet that I never make really use of this app. There are so many to do's still left from october (the last time I used this app). Generally spoken it's a great app, it just doesn't work for me. I could have named this post "My liability to procastination". Why is it so difficult for me to go for my chosen aims? I decided to buy an old-fashioned paper pocket calendar next week so that I can write down realistic goals and to do's which I can always check. I'm totally lost without setted timelines.  Which strategies do you have? Do you realize to do's on time or do you get stressed by the amount of unwashed dishes in your sink?

I fear that I'll have to get more relaxed in terms of tidiness. It's not the end of the world if there are some crumbs or dust on the floor. I also do not have to be informed about the overall world situation. Maybe I'll be more offline in the near future to get my things done in time. I'm easily distracted by news, social media, etc.
It's strange, but it became so naturally that you are always available online or on the phone. It was not like that in my early youth. When I bought my first mobile phone, I was 18 years old. You could not imagine this nowadays when kids at elementary school already have their mobile phone to be available for their parents and to show off at the schoolyard. Nevertheless I had a social life, was always on my way and had a lot of free time activities. But I'm divagating...

Have a nice week!

Love,

Mo

[Background music: "Another cup of coffee" from Mike & the Mechanics]

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