Sonntag, 7. Dezember 2014

Meine Liebe zu Büchern

Liebe Leserinnen,

wie ist es euch ergangen? Habt ihr euch schon an die kalte Jahreszeit gewöhnt? Ich merke, wie ich es sichtlich mehr genieße, in der warmen Wohnung zu bleiben und ein Buch bei einem heißen Ingwertee zu genießen. Welchen Tee genießt ihr am liebsten? Oder bevorzugt ihr Kaffee?

Aktuell lese ich "The love song of Miss Queenie Hennessy" von Rachel Joyce und da ich den ersten Band "Die ungewöhnliche Pilgerreise des Harold Fry" nicht kannte, höre ich den Roman parallel als Hörbuch.




Was lest ihr lieber? Das englische Original oder die deutsche Übersetzung?
Wenn ihr euch zwischen einem gedruckten Buch, ebook und einem Hörbuch entscheiden müsstet, was wäre eure erste Wahl? Und was lest ihr zur Zeit?

Ich muss sagen, dass ich mich mittlerweile auch an Hörbücher gewöhnt habe, allerdings ist die Kapazität auf meinem Smartphone doch arg begrenzt. 4 Stunden Bahnfahrt täglich und nebenher der normale Arbeitsalltag bringen mein Smartphone an seine Grenzen, denn nicht selten ist der Akku schon komplett leer, bevor ich zuhause die rettende Steckdose erreicht habe. Da lobe ich mir doch meinen Kindle, der ewig viele Bücher für mich bereit hält und verhältnismäßig selten aufgeladen werden muss.  An "echten" Büchern gefällt mir an erster Stelle die Haptik, ich habe etwas in der Hand und rieche den Duft der Seiten. Das Buch verändert sich mit der Zeit und die Seiten vergilben, was allerdings der Lesefreude keinen Abbruch tut. Viele Bücher habe ich aus Antiquariaten oder Flohmärkten und ich hoffe, dass es diese auch in zwanzig Jahren noch geben wird. Es macht einfach soviel Spaß, ein altes Schätzchen zu finden! Ich persönlich gehe mit Büchern auch immer sehr vorsichtig um, bei Hardcovern entferne ich beim Lesen immer den Umschlag, weil ich befürchte, diesen bei meinen täglichen Pendelfahrten zu beschädigen. Auch jedes Eselsohr stimmt mich etwas traurig, gerade bei Büchern, die mir sehr am Herzen liegen.

Denn Bücher sind viel mehr als nur geschriebene Buchstaben, es sind Geschichten, Gedanken, Träume- für die Ewigkeit bewahrt. Wenn ich selbst schreibe, offenbare ich auch immer ein Stück von mir selbst, ganz egal wieviel Distanz ich zum eigentlichen Sachverhalt habe. Die Protagonisten werden vom Autor geschaffen und in einer gewissen Form und Weise fühlen wir uns für ihr Handeln und ihr Scheitern verantwortlich. Schließlich sind wir diejenigen, die die Figuren zum Leben erweckt haben. Aktuell gibt es zum Fortschritt meines Romans leider nicht viel zu berichten, haben mich äußere Umstände doch dazu gezwungen seit Oktober das Doppelte meines üblichen Arbeitspensums zu leisten, so dass ich selbst Abends noch im Homeoffice gearbeitet habe. Von daher bin ich froh, dass ich nun einige Tage für mich habe und somit Zeit habe, mich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Aktuell überarbeite ich das 5.Kapitel von "Ungeküsst" und ich freue mich schon darauf, wie es mit Lucy und Brand weitergeht. Folgt mir bitte auf Lyx Storyboard, dort stelle ich in den nächsten Tagen das abgeschlossene 5.Kapitel ein!

Genießt den restlichen Abend und gönnt euch einen schönen Schmöker :-)

Mit winterlichen Grüßen


Eure Mo Schneyder



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